Das geeignete Arbeitsumfeld für den Zimmerervorarbeiter und die
Zimmerervorarbeiterin bieten in erster Linie handwerkliche
Zimmereibetriebe, Ingenieurholzbaubetriebe sowie die Hersteller von
Bausätzen für Fertigteilbauten aus Holz und Montagebetriebe für Holz- und
Fertighäuser. Sie können außerdem im Hochbau, wie zum Beispiel bei
Fassadenbaubetrieben arbeiten. In den Betrieben übernehmen sie
qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben, wie das organisieren der
Arbeitsabläufe, das einteilen und anleiten der Arbeitsgruppen und
überprüfen der sachgerechten Arbeitsausführung. Außerdem wirken sie beim
planen, einrichten und auflösen der Baustellen mit, sorgen für die
Einhaltung des Arbeits- und Zeitplans und kümmern sich um die
termingerechte Bereitstellung der Betriebsmittel und Materialien. In ihrem
Verantwortungsbereich kontrollieren sie die Einhaltung der Vorschriften
hinsichtlich der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes. Das
Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland
ab, das heißt je nach Qualifikation kann das Einkommen über dem
Durchschnittsgehalt liegen.