Als Organisator oder Organisatorin kann man in Industrie- und
Handelsunternehmen und Handwerksbetrieben der verschiedensten
Wirtschaftszweige, in Dienstleistungsunternehmen, bei Verbänden und
Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung arbeiten. Sie sind
Angehörige der Unternehmensführung und übernehmen die organisatorischen
Gesamtverantwortung. Sie kontrollieren die Arbeitsabläufe und
Informationsflüsse, beschreiben, analysieren und bewerten die betriebliche
Aufbau-, Ablauf-, Sachmittel- und EDV-Organisation, decken Schwachstellen
auf und beheben Organisationslücken. Außerdem erstellen sie
Organisationsstudien, konzipieren organisatorische Verbesserungen und
Anpassungen an veränderte Erfordernisse und erstellen Konzepte für Hard-
und Software. Neben diesen und zahlreichen anderen Tätigkeiten erstellen
sie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, realisieren Soll-Konzepte nach der
Beschlussfassung der Geschäftsleitung und führen moderne Kommunikations-
und Informationssysteme ein. Das Einstiegsgehalt hängt von der
Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland ab, das heißt je nach
Qualifikation kann das Einkommen über dem Durchschnittsgehalt liegen.