Das Arbeitsumfeld für Neuropsychologe und Neuropsychologin bieten in erster
Linie Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, Beratungsstellen,
Heime und freie Praxen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten
Hochschulen und Kostenträger, wie Krankenkassen. Sie befassen sich
ausschließlich mit der Erforschung und Diagnostik sowie der Begutachtung
und Rehabilitation von Patienten und Patientinnen die unter
Hirnfunktionsstörungen leiden. Diese Menschen leiden zum Beispiel unter
Sprachschwierigkeiten, Halbseitenlähmung, Hörstörungen oder
Gedächtnisstörungen. Der Neuropsychologe bzw. die Neuropsychologin
diagnostizieren die Störung und erstellen daraufhin ein individuelles
Behandlungskonzept. Die Weiterbehandlung kann in Zusammenarbeit mit dem
Neurologen bzw. der Neurologin erfolgen oder aber Krankengymnastik oder
Sprachheil- oder Ergotherapie sein. Der Neuropsychologe bzw. die
Neuropsychologin überwachen den Erfolg der Therapie und dokumentieren
diesen. Die Höhe von ihrem Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung
bzw. der Qualifikation ab und kann auch über dem Durchschnittsgehalt liegen.