Die Arbeitsplätze vom Heimerzieher und der Heimerzieherin sind
Erziehungsheime, Kinderheime, Jugendheime, Internate und Kinderdörfer. Ihre
Aufgabe ist in erster Linie die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. In
den familienergänzenden oder familienersetzenden Einrichtungen arbeiten sie
zum Teil mit milieugeschädigten und verhaltensauffälligen Kindern und
Jugendlichen. Die Rückkehr der Kinder und Jugendlichen in ihre
Herkunftsfamilien ist kurz- oder langfristig absehbar. Die Schützlinge
werden von ihnen versorgt und betreut und pädagogisch gefördert. Sie helfen
ihnen bei den Hausaufgaben, regen zu Freizeitaktivitäten an und
organisieren Ferienaufenthalte. Außerdem helfen sie beim erstellen der
Erziehungspläne mit und eventuell beteiligen sie sich an der
Haushaltsführung. Sie arbeiten mit den Eltern und den Lehrkräften, aber
auch mit anderen Kontaktpersonen, wie Jugendämtern zusammen. Die Gehälter
sind von der Berufserfahrung abhängig und können bei der entsprechenden
Qualifikation über dem Durchschnittsgehalt liegen.